Wir bitten Sie um Unterstützung

Vor allem für Musterklagen des IAGL Kt.-Nr. 40150 bei Volksbank Maingau (BLZ 505 613 15)

Herzlich willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative gegen Fluglärm Bad Homburg



Aktuell:

Bundesweite Demonstrationen gegen Fluglärm und Flughafenausbau

Frankfurt Flughafen, Terminal 1

Samstag, 4.2.12, 12 Uhr

Demoaufruf



Montagsdemonstrationen gegen Betrieb der Nordbahn und für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr

Frankfurt Flughafen, Terminal 1, Abflughalle B (Westlicher Teil)

Jeden Montag ab 16.1.12 ab 18:00 Uhr

Aufruf







Hinter der Demonstration steht das Bündnis der Bürgerinitiativen. Sie planen friedliche, aber auch unterhaltsame Veranstaltungen. So, wie alle Demonstrationen des Bündnisses, die in den letzten 10 Jahren in Städten stattfanden, ohne Konfrontation mit der Polizei durchgeführt wurden. Niemand sollte sich scheuen, auch mit seinen Kindern teilzunehmen.

Kernforderungen sind Stilllegung der Landebahn, ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr und eine Begrenzung der Zahl der Flugbewegungen. Davon würde die gesamte Region profitieren.

Bei den ersten Demos war es ziemlich laut, manchen zu laut. Das Bündnis bittet, auf die Verwendung von Trillerpfeifen, Vuvuzelas, Sirenen und Druckluftfanfaren zu verzichten.

Eindrücke von der Demo am 21.11.11 gibt dieses Video; am 19.12.11 wurde Stille Nacht gesungen

Wer an einer Mitfahrmöglichkeit interessiert ist, möge sich bitte mit uns unter webmaster@fluglaerm-badhomburg.de in Verbindung setzen. Wir kümmern uns dann um eine gemeinsame Anfahrt (RMV-Gruppenkarte oder Mitfahrgelegenheit)



Weiterhin verweise ich Sie auf eine Petition an den Hessischen Landestag „Besserer Schutz der Bevölkerung des Rhein-Main-Gebietes vor Fluglärmbelastung“, die Sie über den Dienstanbieter Openpetition noch bis zum 10.12.2011 mitzeichnen können.



Auch andernorts baut sich Widerstand gegen unnötige Verlärmung auf. Bemerkenswert das Engagement des Main-Kinzig-Kreises, der die Erarbeitung alternativer Anflugverfahren in Auftrag gegeben hat. Es kann nur auf Verfahren hinauslaufen, bei denen weniger Horizontalflüge in geringer Höhe erfolgen; davon würde auch Bad Homburg profitieren. Erstmalig gab es auch eine kleine Demo vor der Hauptverwaltung der DFS in Langen.



In Bad Homburg ist jetzt eine von der Stadt installierte Lärmmessstation in Betrieb gegangen, deren Messwerte beim DFLD abrufbar sind. Aussagekräftige Messwerte liegen bisher nicht vor, da seit Inbetriebnahme überwiegend Westwindwetterlage vorlag, aber auch, da der Standort in der Kurparkgärtnerei offenbar suboptimal ist.



Lufthansa Cargo hat Slots für Frachtflüge in der Kernnacht beantragt und 15 erhalten. Böse: Die Zahl der Lufthansa-Frachtflüge in der Kernnacht erhöht sich von 6 bis 8 auf 15. Lufthansa verlegt also bisher tagsüber oder in den Nachtrandstunden durchgeführte Flüge in die empfindlichen Nachtstunden – ein Affront gegen die Bürger. Dies, obwohl nach Inbetriebnahme der Landebahn genügend Slots zur Verfügung stehen, um den Frachtverkehr auch tagsüber abzuwickeln. Interkontinentale Fracht braucht nicht den Nachtsprung; Beifracht in Passagiermaschinen ist meist schneller am Ziel. Da dürfte sich mancher überlegen, ob er auch künftig noch die Leistungen der Lufthansa in Anspruch nehmen will.



Im Planfeststellungsverfahren wurde eine ICAO-Regelung „übersehen“, deren Einhaltung im Raum Offenbach-Hanau und Mainz-Wiesbaden erheblich niedrigere Flughöhen als in die Lärmberechnung eingestellt zur Folge hat. Die logische Konsequenz ist eine nachdrückliche Forderung, die Landebahn nicht in Betrieb zu nehmen – zumindest nicht, solange der Planfeststellungsbeschluss nicht rechtskräftig ist. Die Präsentation des Bündnisses „Gegen Flughafenausbau – für ein Nachtflugverbot von 22-6 Uhr“ hierzu vom 13.9.11 finden Sie hier:

http://www.fluglaerm-badhomburg.de/Praes_110913_Flughoehen.ppt



Nähere und weitere aktuelle Informationen erhalten Sie unter News.



Bad Homburger und auch einige Friedrichsdorfer Bürger haben diese Bürgerinitiative gegründet, da seit der Umstellung der Flugrouten am 19.4.01 auch wir von vermehrtem Fluglärm betroffen sind. Dies ist weniger unmittelbar auf Flugroutenänderungen zurückzuführen, sondern hauptsächlich darauf, dass eine schon seit 30 Jahren existierende Abflugroute deutlich niedriger als zuvor beflogen wird.



Wir wollen erreichen, dass der Fluglärm auf das frühere, erträgliche Maß zurückgeführt wird; dies soll nicht durch Verlagerung und damit Belastung Bürger anderer Kommunen erfolgen, sondern durch steileren Steig- und Sinkflug.



Auf dieser Homepage können Sie auf detaillierte Informationen zu der Situation in Bad Homburg zugreifen; sofern Sie hierzu Anregungen und Fragen haben oder uns unterstützen möchten, können Sie sich gerne an uns wenden (webmaster@fluglaerm-badhomburg.de).